Personen im Ruhestand

Rentenbezieher

Auch die Renteneinkünfte vergangener Jahre werden vom Fiskus überprüft. Durch die Vernetzung der Finanzämter mit den Rentenkassen sind die Einkünfte offen gelegt. Wenn Sie bei Ihrer Bank Abgeltungssteuer gezahlt haben, helfen wir Ihnen, eine Steuererstattung zu bekommen. Beziehen Sie eine oder mehrere Betriebsrenten? Diese müssen auch beim Finanzamt angegeben werden. Die gezahlte Lohnsteuer kann allerdings auch angerechnet werden. Bitte bringen Sie Ihre Rentenbescheide und Lohnsteuerbescheinigungen zum Beratungsgespräch mit. Falls Sie Zinsen erhalten haben, beantragen Sie bitte bei Ihrer Bank eine Steuerbescheinigung.

Hinweis: Inwiefern eine Steuererklärung abgegeben werden muss, ist auch von der Höhe Ihrer steuerpflichtigen Einkünfte abhängig. Hierzu gehören neben den Renteneinkünften aus der gesetzlichen Rente auch andere Einnahmen, wie etwa Mieteinnahmen oder Betriebsrenten. Wir benötigen von Ihnen Unterlagen über sämtliche Einnahmen, damit wir eine mögliche Steuerpflicht berechnen können.

Ihr Steuerbüro rät:
Wenn Sie uns Ihre Steuerpflicht vorab prüfen lassen und mit unserer Hilfe steuerliche Abzugsmöglichkeiten finden, können Sie Ihr Steueraufkommen optimieren. Wir freuen uns über Ihren Anruf und vereinbaren gerne mit Ihnen einen Termin, bei dem Sie sich unverbindlich beraten lassen können.

 

Rentenfreibetrag

Ein Teil der Rente, der sogenannte „Rentenfreibetrag“, muss nicht versteuert werden. Wie hoch der Teil der Rente ist, der versteuert wird, hängt vom Jahr des Rentenbeginns ab. Um den „Rentenfreibetrag“ zu berechnen, legt man die Jahresbruttorente zugrunde. Sofern Sie schon am 31. Dezember 2004 Rentner waren, liegt Ihr Freibetrag bei 50 Prozent der Jahresbruttorente 2005. Es handelt sich um einen festen Eurobetrag, der sich auch in den Folgejahren nicht verändert.

Gehen Sie 2040 oder später in Rente, werden Sie Ihre Rente grundsätzlich zu 100% versteuern müssen.

Wichtig: Es kann zwar sein, dass Sie zu Rentenbeginn noch keine Steuern auf Ihre Rente zahlen müssen, aber dies kann sich im Lauf Ihres weiteren Rentenbezuges ändern.

Man berechnet den „Rentenfreibetrag“ immer aus der vollen Jahresbruttorente. Bei den meisten Renten wird im ersten Jahr für weniger als zwölf Monate gezahlt. In diesen Fällen kann der „Rentenfreibetrag“ erst aus der vollen Jahresbruttorente des zweiten Rentenbezugsjahres errechnet werden.

Wenn Sie 2014 in den Ruhestand getreten sind, muss man so rechnen: Der steuerpflichtige Teil der Rente bei Rentenbeginn 2014 beträgt 68 Prozent. Wenn man diese 68 Prozent von 100 Prozent abzieht, ergeben sich 32 Prozent der Jahresbruttorente von 2015 als fester „Rentenfreibetrag“.

Der Prozentsatz des steuerpflichtigen Rententeils für die jeweiligen neu hinzugekommenen Rentner steigt jedes Jahr um zwei Prozentpunkte. D.h. bei einem Rentenbeginn 2020 liegt er z.B. bei 80 Prozent der Jahresbruttorente.
Danach geht es dann mit einer Erhöhung um jeweils nur noch einen Prozentpunkt pro Jahr weiter. Renten ab dem Jahr 2040 müssen dann zu 100 Prozent versteuert werden.

Rentenanpassungen

Hinweis:
Dadurch, dass zu Beginn der Rente ein individueller „Rentenfreibetrag“ festgelegt wird, werden etwaige jährliche Rentenerhöhungen zu 100 Prozent versteuert werden. D.h. wenn es in Zukunft zu einer Rentenanpassung kommt, steigt das individuelle steuerpflichtige Renteneinkommen.

Kosten, die Rentner geltend machen können

Auch bei Rentnern gibt es steuerlich absetzbare Vorsorgeaufwendungen.

Sie können auch als Rentner Ihre Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung und andere Vorsorgebeiträge wie beispielsweise die Unfall- oder die Haftpflichtversicherung steuerlich geltend machen. Die für Sie geltenden Regelungen unterscheiden sich grundsätzlich nicht von denen für Arbeitnehmer. Bitte reichen Sie Ihre Belege bei uns ein, dann kümmern wir uns um die Formulare und um die Geltendmachung Ihrer relevanten Kosten.

 

 

 

Unser Sachverstand für Sie als Unternehmer, Gewerbetreibende und Freiberufler

Für uns sind nicht nur die naheliegenden Zahlen interessant, sondern wir betrachten immer auch das große Ganze.

Seit das Bilanzrechtsmodernisierungs-Gesetz (BilMoG) eingeführt wurde, bestehen noch höhere Anforderungen an Unternehmer. Mit uns als Ihrem kompetenten Ansprechpartner sind Sie dabei auf der sicheren Seite.

Wir überprüfen für Sie, welche Rechtsform (etwa GmbH, Einzelunternehmen, GbR, KG, GmbH & Co KG) am besten für Sie passt und beraten Sie auch in der Frage, ob es für Sie sinnvoll sein kann, einen Rechtsformwechsel zu vollziehen.

Finanzbuchhaltung

  • Wir erstellen für Sie ihre monatliche Finanzbuchhaltung einschließlich Umsatzsteuervoranmeldung.
  • Wir erfassen Ihre Belege für die Einnahmenüberschussrechnung.
  • Wir erstellen Ihre Umsatzsteuervoranmeldung und stellen für Sie einen Antrag auf Dauerfristverlängerung.
  • Wir nehmen Ihre Betriebswirtschaftlichen Auswertungen vor.
  • Wir erstellen Ihre Summen- und Saldenliste.
  • Wir führen für Sie ein Anlageverzeichnis.
  • Wir beraten Sie laufend per Telefon und E-Mail zu Fragen der Buchhaltung.
  • Wir erledigen Ihre Offene-Posten-Buchführung.
  • Wir stellen für Sie Anträge bezüglich Steuerverrechnungen.
  • Wir berechnen und  erfassen Ihre monatlichen Bestandsveränderungen
  • Wir geben für Sie ZM-Meldungen (Zusammenfassende Meldungen) ab.
  • Wir erstellen für Sie Intrastat.
  • Wir nehmen für Sie unterjährige Abgrenzungen vor.
  • Wir erstellen vorbereitende Unterlagen für Ihre Bankgespräche.
  • Wir erledigen die Datenübernahme von Ihrem bisherigen Berater.
  • Wir führen mit Ihnen ein jährliches Analyse- und Planungsgespräch.
  • Wir überwachen Ihre laufenden Steuervorauszahlungen und kümmern uns ggf. um deren Anpassung.
  • Wir können auf Wunsch eine Kostenrechnung für Sie erstellen.
  • Wir erstellen für Sie individuelle Auswertungen.
  • Wir konzipieren für Sie Ihre betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) und richten sie für Sie ein.
  • Wir machen Ihnen Vorschläge und geben Ihnen Empfehlungen zu Ihren Belegen.
  • Wir überprüfen Ihre Situation regelmäßig auf steuerliche Optimierungsmöglichkeiten.

Jahresabschluss

  • Wir erstellen Ihren Jahresabschluss mit Bilanz und GuV-Rechnung samt Anhang nach den Vorschriften des Rechnungslegungsgesetzes.
  • Wir erstellen für Sie das Anlageverzeichnis.
  • Wir erstellen für Sie das Protokoll der Gesellschafterversammlung zur rechtlichen Absicherung von Ausschüttungen und zur Entlastung der Geschäftsführer.
  • Wir führen für Sie die erforderlichen Meldungen beim Bundesanzeiger durch.
  • Wir erstellen für Sie sämtliche Steuererklärungen und die Vorausberechnung des Steueraufkommens.
  • Wir analysieren das Ergebnis, damit Sie Planungssicherheit haben (z.B. für anstehende Investitionen).
  • Wir beraten Sie und geben Ihnen Empfehlungen im Zusammenhang mit dem Jahresabschluss. (Auf diese Weise erhalten Sie eine Grundlage für Ihre unternehmerische Entscheidung.)

Lohnabrechnung

  • Wir führen die Lohnkonten Ihrer Mitarbeiter und führen die laufende Personalabrechnung für Sie durch.
  • Wir übermitteln für Sie alle elektronischen Meldungen.
  • Wir erstellen für Sie Arbeitnehmerbescheinigungen.
  • Wir kümmern uns um die Verwaltung von Urlaubstagen.
  • Wir bearbeiten Ein- und Austritte.
  • Wir führen für Sie die historische Stammdatenverwaltung der Betriebs- und Personaldaten durch.
  • Wir erfassen die variablen Lohnbestandteile.
  • Wir berechnen die Umlage- und Insolvenzgeldumlage.
  • Wir verwalten die Lohnfortzahlung bei Unterbrechungen (Krankheit, Mutterschutz, Elternzeit etc.).
  • Wir führen die gesetzlich vorgeschriebenen Datenübermittlungen an Krankenkassen und Finanzämter durch.
  • Wir erstellen Überweisungsträger oder Zahlungsdateien sowie den Buchungsbeleg.
  • Wir stellen die monatlichen Lohnauswertungen bereit.
  • Wir schließen die Lohnkonten am Jahresende für Sie ab.
  • Wir stellen ständig aktualisierte Checklisten und Infos zu gesetzlichen Änderungen für Sie bereit.
  • Wir kümmern uns um Ihr Bescheinigungswesen (Bescheinigungen für Arbeitnehmer, Sozialversicherungsträger etc.).
  • Wir erstellen den Lohnnachweis für die Berufsgenossenschaften.
  • Wir nehmen die Sofortmeldung von Arbeitnehmern an die Deutsche Rentenversicherung vor (branchenspezifisch).
  • Wir legen VWL-Verträge für Sie an und kümmern uns um deren Bearbeitung.
  • Wir erstellen Ihre Dienstwagenabrechnung
  • Wir beurteilen Sachbezüge (Mahlzeiten, Telefon etc.) und rechnen diese für Sie ab.
  • Wir rechnen Personalrabatte ab.
  • Wir erfassen und buchen Sonn-, Feiertags- und Nachtzuschläge.
  • Wir erteilen telefonische Auskünfte zu Lohnfragen
  • Bei Neugründungen kümmern wir uns um die Ersteinrichtung inkl. Beantragung der Betriebsnummer, Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft und Anlage individueller Kontenrahmen.
  • Bei der Übernahme von Firmen- und Personalstammdaten erledigen wir die Ersteinrichtung inkl. Plausibilitätsprüfung.
  • Wir richten Kostenstellen ein und rechnen nach diesen ab.
  • Wir rechnen die Betriebliche Altersvorsorge für Sie ab.
  • Wir führen die arbeitnehmerbezogenen Beschäftigungszeiten (Urlaub- und Krankentagestatistik)
  • Wir erstellen Lohnabrechnungen auf Basis von Nettolohnvereinbarungen.
  • Wir erledigen die monatliche Bereitstellung der Arbeitgeberkosten pro Arbeitnehmer.
  • Wir kümmern uns um Sonderauswertungen, Statistiken, Verdiensterhebungen
  • Wir beraten Sie zu den Themen steuerfreie Lohnersatzleistung und Steueroptimierung in der Lohnzahlung.

Internationales Steuerrecht

Wenn Sie möchten, können wir Sie auch auf Englisch und jenseits der deutschen Grenzen beraten.

 

Bewerbersuche für Unternehmer

Wir helfen gerne Unternehmern bei der Auswahl ihres Personals und bei der Durchführung von Vorstellungsgesprächen.

 

Mehr zum Thema

 

Existenzgründer

Wir beraten Sie gern, wenn Sie ein Unternehmen gründen möchten und bieten Ihnen hierzu für die Erstberatung besondere Konditionen an.

Von Beginn an unterstützen wir Sie als Gründer von Einzelunternehmen, GmbHs und anderen Gesellschaftsformen und bieten Ihnen Beratung von der Entscheidungsfindung bei der Geschäftsidee bis zu betriebswirtschaftlichen Belangen, auch jenseits steuerlicher Angelegenheiten. Wir helfen Ihnen gern bei der Optimierung der Gesellschaftsform und erledigen auf Wunsch alle Formalitäten sowie Ihre Anmeldung bei den Behörden.

Arbeitnehmer und Privatpersonen

Viele Angestellte schenken dem Staat jährlich viel Geld, ohne es mitzubekommen. Wir können für Sie Ihren Anspruch auf Steuererstattung überprüfen.

Wir können Sie bezüglich Ihrer Einkommensteuer beraten und Ihnen, wenn Sie möchten, auch ihre Einkommensteuererklärung erstellen. Gerne optimieren wir dabei Ihre Veranlagungsform, rechnen nach, ob für Sie der Grundtarif oder der Splittingtarif günstiger ist, und ob es besser ist, Sie einzeln oder getrennt zu veranlagen. Anschließend reichen wir Ihre Steuererklärung beim Finanzamt ein.

Wenn Sie uns Ihre Belege zukommen lassen, brauchen Sie sich um nichts weiter zu kümmern. Wir füllen alle Formulare für Sie aus und erledigen alles Weitere.

Wir können auch Ihren Einkommensteuerbescheid vom Finanzamt in Empfang nehmen und prüfen. Wir entlasten Sie vollständig, bis zum Abschluss des Veranlagungsjahres.

Tip:
Man kann viel mehr Aufwendungen steuerlich absetzen als die meisten wissen. Sie werden sehen: Es lohnt sich, sich beraten zu lassen!

Immobilien & Kapitalvermögen

Die Anlage KAP ist ein sehr kompliziertes Formular, aber richtig angewendet, erspart sie viel Ärger und Rückfragen. Wir helfen Ihnen gern! Unter bestimmten Voraussetzungen können wir für Sie trotz Abgeltungssteuer eine Steuererstattung erreichen.

Wichtig: Steuerbescheinigung der Bank!

Ohne eine Steuerbescheinigung von Ihrer Bank kann ihre Kapitalertragsteuer nicht angerechnet werden. Bitte beantragen Sie die Steuerbescheinigung rechtzeitig!

Verluste im Rahmen Ihrer Kapitaleinkünfte?

Bitte beantragen Sie bis spätestens 15.12. die Verlustbescheinigung für das laufende Jahr bei ihrer Bank. Später wird sie nicht mehr ausgestellt.

Besitzer von Immobilien

Sie können weitaus mehr Werbungskosten geltend machen als Sie vielleicht denken!

Wir beraten Sie zu Ihren Einkünften aus Vermietung und Verpachtung, berechnen die Anschaffungskosten Ihrer Immobilie, die Afa-Bemessungsgrundlage und die Abschreibung Ihrer Immobilie und kümmern uns für Sie um die Anlage V der Einkommensteuererklärung. Bevor wir das Formular beim Finanzamt einreichen, bekommen Sie eine umfassende Berechnung Ihrer aus der Immobilie erzielten Einkünfte.

Hierbei werden Ihre Werbungskosten mit berücksichtigt. Ihre Erhaltungsaufwendungen können übrigens auch auf mehrere Jahre verteilt werden. Wir unterstützen Sie unter Berücksichtigung Ihrer sonstigen Einkünfte und der voraussichtlichen Entwicklung in den nächsten Jahren gern dabei, die optimale steuerliche Verteilung zu berechnen und erklären Ihnen, welche Möglichkeiten es dabei gibt. Gut, wenn Sie einen Steuerberater haben, der den Überblick über Ihre steuerlichen Verhältnisse hat und Sie umfassend berät! Dann brauchen Sie uns nur noch Ihre Belege einzureichen –  wir erledigen alles Weitere.

Besonderer Service: Wir bieten auch Hausbesuche an!

 

 

 

Interim Management

Wir unterstützen Konzerne und internationale Unternehmen projektbezogen und  vor Ort – sehr gerne auch auf Englisch!

Hier ist nur eine kleine Auswahl unserer Dienstleistungen:

·         Wir bereiten Sie auf Ihre Betriebsprüfung vor und begleiten Sie dabei.

·         Wir leiten vorübergehend (z.B. bei Urlaub oder Krankheit) Ihre Steuerabteilung.

·         Wir kümmern uns um innergemeinschaftliche Lieferungen und Leistungen inkl. Umsatzsteuerpaket 2010.

·         Wir regeln Vergütungsverfahren (Rückholung ausländischer Umsatzsteuer) ab 2010 im Onlineverfahren.

·         Wir helfen Ihnen, Abwicklungsscheine und Beschaffungsaufträge bezüglich des NATO-Truppenstatuts richtig auszufüllen.

·         Mit uns fordern Sie die für die Bauabzugsteuer erforderlichen Freistellungsbescheinigungen rechtzeitig an und überprüfen sie auf ihre Gültigkeit.

·         Sie profitieren von unseren Erfahrungen mit Umsatzsteuersonderprüfungen und können so Steuernachzahlungen vermeiden.

·         Wir unterstützen Unternehmer bei der Personalauswahl und bei der Durchführung ihrer Interviews.

Wenden Sie sich an uns! Wir lassen Ihnen gern ein maßgeschneidertes Angebot zu Ihrem speziellen Thema zukommen.

Schulungen und Training für Bewerber

Für Ihre Mitarbeiter – bei Ihnen vor Ort

Ich verfüge über langjährige Führungserfahrung und bin als Dozentin an der Bankakademie und bei der Steuerfachschule Dr. Endriss tätig.

Ihre Mitarbeiter bekommen Checklisten und, wenn gewünscht, je nach Bedarf des Unternehmens, Handbücher für wiederkehrende steuerliche Themen.

Hier sehen Sie als Beispiel eine Checkliste zur Prüfung auf umsatzsteuerliche Bestandteile:

Checkliste_Rechnungsbestandteile.pdf20.99 KB

 

Training für Bewerber

Auf Anfrage helfen wir Ihnen auch, wenn Sie sich beruflich verändern möchten. In unserem Bewerbertraining werden Sie auf die Fragen vorbereitet, die typischerweise vorkommen, so dass Sie keine bösen Überraschungen erleben und auf alle Fragen eine schlagfertige Antwort haben. So können Sie selbstbestimmt agieren.

Wenn Sie möchten, können wir Ihnen Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen zusammenstellen und Ihnen sogar bei der Jobsuche behilflich sein.

 

Personalfindung für Unternehmer

Wir helfen Unternehmern gerne bei der Suche nach Bewerbern sowie bei der Durchführung von Interviews.

 

Coaching

Wir unterstützen Sie gern bei der Entscheidungsfindung in folgenden Prozessen

Motivation
Berufsauswahl
Ausbildung
Existenzgründung
Personalauswahl

Wie kann man die Steuerbelastung bei Erbe und Schenkung optimieren?

Dieses Thema liegt Steuerberatern besonders am Herzen. Wenn Sie Erbschaftsteuer oder Schenkungsteuer vermeiden oder reduzieren möchten, wäre es gut, frühzeitig zu planen, um so diejenigen, die Ihnen wichtig sind, voll von Ihrem Vermögen profitieren zu lassen.

Beispiel 1: Nutzung des Schenkungsteuerfreibetrags bei Schenkung an die Erben (alle zehn Jahre)

Sie können in Etappen schenken! Eine gut situierte Person könnte etwa im Alter von 55, 65, 75 und 85 Jahren Vermögen an ihre Kinder übertragen und im jeweiligen Fall alle Freibeträge ausnutzen. Viele Vermögende machen von diesem Steuertipp Gebrauch. Es gibt jedoch auch Schenkende, die sich noch eine Sicherheit zurückbehalten möchten. Dies lässt sich beispielsweise mit dem Niesbrauch oder der Schenkung unter Vorbehalt bewerkstelligen.

Beispiel 2: Durch Adoption oder Heirat dafür sorgen, dass die erbende Person in eine günstigere Steuerklasse kommt
Wenn Sie Vermögen an den Lebensgefährten / die Lebensgefährtin, an entfernte Angehörige oder Freunde übertragen möchten, steht bei der Erbschaftsteuer leider nur ein geringer Freibetrag zur Verfügung, und es sind höhere Steuersätze anzuwenden. Sie können diese Nachteile vermeiden, indem Sie die betreffende Person heiraten oder adoptieren.

Beispiel 3: Übertragung von Bestandteilen des Privatvermögens in das Betriebsvermögen
Die Besteuerung von Betriebsvermögen ist günstiger als die von Privatvermögen. Möchte man aus Privatvermögen Betriebsvermögen machen, um so Erbschaftsteuer zu sparen, gibt es verschiedene vollkommen legale Möglichkeiten. Der Gesetzgeber hat diese Möglichkeiten zwar eingeschränkt, aber nicht vollständig beseitigt. Gemeinsam mit uns, Ihrer Steuerberatung, finden Sie noch diverse Möglichkeiten zur Senkung Ihrer Erbschaftsteuer und Schenkungsteuer.

Beispiel 4: Anlegen von Vermögen in niedriger bewertete Anlagetypen
In einigen Fällen werden Immobilien niedriger besteuert als Bargeld. Wir, Ihre Steuerberatung, können für Sie ausrechnen, welches die günstigere Variante ist.

Beispiel 5: Güterstandsschaukel
Haben Sie sich bei Ihrer Heirat für eine Zugewinngemeinschaft entschieden? Sollte dies der Fall sein, kann ein Wechsel dieses sogenannten gesetzlichen Güterstandes in die Gütertrennung und wieder zurück ein kurzfristiges Mittel sein, um Schenkungsteuer zu sparen. Und zwar kommt es durch einen solchen Wechsel des Güterstandes zu einem nicht steuerpflichtigen Zugewinnausgleich. So können Sie ohne steuerliche Auswirkung Vermögen übergeben.

Was für besondere Zahlungsmöglichkeiten gibt es?

Wenn der Erwerb komplett oder zum Teil aus einer Rente, einem wiederkehrenden Nutzungsrecht oder einer anderen sonstigen Leistung besteht, kann beantragt werden, dass die darauf entfallende Steuer vom Wert der jährlich erhaltenen Zuwendungen entrichtet wird. Dann ist die Steuer nicht sofort auf den Gesamtwert des Bezuges, sondern jedes Jahr anteilig zu entrichten. Die Jahressteuer muss auch dann noch weiter abgeführt werden, wenn die Summe pro Jahr entrichteten Zahlungen über die auf den Gesamtwert anfallende Steuer hinausgeht. Die Pflicht, jährlich zu zahlen, kann jederzeit mit ihrem Kapitalwert abgelöst werden.

 

Stundung der Erbschaftsteuer bzw. Schenkungsteuer

Sofern es sich um ein Betriebsvermögen handelt, ist es unter bestimmten Voraussetzungen möglich, dass die Steuer gestundet wird.

Innerhalb welchen Zeitraumes muss das Finanzamt über eine Schenkung bzw. ein Erbe informiert werden?

Jeder Erwerb, der der Erbschaft- oder Schenkungsteuer unterliegt, muss dem hierfür zuständigen Finanzamt von der erwerbenden Person innerhalbvon drei Monaten nach dem Tag gemeldet werden, an dem sie Kenntnis von dem Vermögensfall erhält.

Es gibt jedoch Ausnahmen:

Wenn der Erwerb auf einem von einem deutschen Gericht, einem Notar oder Konsul eröffneten Testament beruht und zum Erwerb weder Grundbesitz noch Betriebsvermögen und auch keine nicht von einem Kreditinstitut verwalteten Anteile an Kapitalgesellschaften und kein Auslandsvermögen gehört, dann ist keine Meldung erforderlich.

Wenn eine Schenkung unter Lebenden gerichtlich oder notariell beurkundet wurde, ist auch keine Anzeige erforderlich.

Besonderheiten beim „Berliner Testament“

Sowohl Ehegatten als auch eingetragene Lebenspartner können ein gemeinsames Testament aufsetzen, in dem sie sich gegenseitig als Alleinerbe einsetzen. Der Ehegatte, der überlebt, versteuert seinen Erwerb nach dem Ehegatten, der zuerst stirbt. Wenn der letztversterbende Ehegatte stirbt, liegt nur ein Erwerb des Schlusserben (z.B. des Kindes) nach diesem und nicht nach dem erstverstorbenen Ehegatten vor. Somit kann der Schlusserbe (z.B. das Kind) den persönlichen Freibetrag nur einmal nutzen. Man sollte sich daher die Gestaltung gut überlegen und unbedingt vorab mit dem Steuerberater besprechen, damit die Folgen ggf. berechnet werden können.

Die Beteiligten leben im Ausland – wie wirkt sich das steuerlich aus?

Wenn die vererbende Person zum Zeitpunkt des Todes, die schenkende Person zum Zeitpunkt der Schenkung oder die erwerbende Person zu einem dieser Zeitpunkte ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hatte oder als deutsche/r Staatsangehörige/r weniger als fünf Jahre im Ausland gewohnt hat, fällt die Erbschaft oder Schenkungsteuer grundsätzlich ohne Einschränkungen auch für im Ausland liegendes Vermögen in Deutschland an (unbeschränkte Steuerpflicht). Wenn das nicht der Fall sein sollte, ist grundsätzlich nur in Deutschland vorhandenes Vermögen beschränkt steuerpflichtig.

In letzterem Fall beträgt der Freibetrag nur € 2.000,–.

Auf Antrag der erwerbenden Person kann der Erwerb von Todes wegen oder die Schenkung jedoch als unbeschränkt steuerpflichtig behandelt werden.

Die Bedingung hierfür ist, dass die vererbende Person zum Zeitpunkt des Todes, die schenkende Person zum Zeitpunkt des Erwerbs oder die erwerbende Person zu einem dieser Zeitpunkte ihren Wohnsitz in einem Mitgliedstaat der EU oder des EWR hatte. Wenn man solch einen Antrag stellt, wird beim aktuellen Erwerb auch das im Ausland belegene Vermögen in Deutschland besteuert. Wenn es sich um eine Schenkung handelt, gelten außerdem alle Zuwendungen der gleichen schenkenden Person in einem Zeitraum von 10 Jahren nach dem o.g. Zeitpunkt in Deutschland als unbeschränkt steuerpflichtig. Bei einer Erbschaft werden alle Zuwendungen der vererbenden Person in einem Zeitraum von 10 Jahren vor dem Erbfall an die gleiche erwerbende Person als unbeschränkt steuerpflichtig behandelt.

Wenn man einen Antrag auf unbeschränkte Steuerpflicht stellt, profitiert man von den vom Verwandtschaftsverhältnis abhängigen höheren Freibeträgen.

Die Erbschaft- oder Schenkungssteuer, die in einem anderen Staat erhoben wird, kann, wenn man unbeschränkt steuerpflichtig ist, auf die deutsche Steuer angerechnet werden. Sofern zwischen Deutschland und einem anderen Staat ein Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung abgeschlossen wurde, gelten besondere Regelungen. Im Augenblick betrifft das Dänemark, Schweden (da in Schweden die Erbschaftsteuer weggefallen ist, ist das jedoch unerheblich), Griechenland, die Schweiz und die USA.

Bewertung des erworbenen Vermögens

Der steuerpflichtige Erwerb bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer ist die Bereicherung des kompletten, nicht steuerbefreiten, Vermögensanfalls, wobei die damit in Zusammenhang stehenden Schulden und Lasten berücksichtigt werden. Zur Ermittlung der Bereicherung muss man erst einmal alle auf die erwerbende Person übergegangenen und nicht steuerbefreiten Vermögensgegenstände erfassen und gemäß den Vorschriften des Bewertungsgesetzes bewerten (sog. Rohvermögen). Dabei muss man den Wert des Vermögens zum Zeitpunkt der Entstehung der Erbschaft- bzw. Schenkungsteuer bestimmen.

Grundbesitz:
Bei Grundeigentum ist die Frage, ob es sich um ein bebautes Grundstück handelt oder nicht. Wenn ein Grundstück unbebaut ist, richtet sich ihr Wert nach ihrer Fläche und den aktuellen Bodenrichtwerten, die durch Gutachterausschüsse gemäß Baugesetzbuch bestimmt wurden. Ist es bebaut, kommt es bei der Bewertung auf die Grundstücksart an.

Vergleichswertverfahren
Das Vergleichswertverfahren wird grundsätzlich bei der Bewertung von Ein- und Zweifamilienhäusern, Wohnungs- und Teileigentum angewendet. Man leitet dabei den Grundstückswert aus den Kaufpreisen ab, die tatsächlich für vergleichbare Grundstücke gezahlt worden sind.

Ertragswertverfahren
Das Ertragswertverfahren wendet man bei Mietwohngrundstücken, Geschäftsgrundstücken und gemischt genutzten Grundstücken an, für die am örtlichen Grundstücksmarkt eine übliche Miete erzielt werden kann. Neben dem Bodenrichtwert gehen in die Werte des Grundstücks auch die aufstehenden Gebäude ein.

So ermittelt man den Gebäudeertragswert:

Rohertrag (Jahresmiete bzw. übliche Miete)
– Bewirtschaftungskosten
– Bodenwertverzinsung
____________________________________
= Gebäudereinertrag

x Vervielfältiger
____________________________________
= Gebäudeertragswert

Dabei zieht man die Bewirtschaftungskosten mit einem pauschalen Betrag ab, der sich nach der Art des Grundstückes und der Dauer der Restnutzung des Gebäudes richtet. Bei der Bodenwertverzinsung kommt es auf den Wert des Grund und Bodens an sowie auf den anzuwendenden Zins der Liegenschaft.

Sachwertverfahren

Wenn man für Ein- und Zweifamilienhäuser, für Wohnungs und Teileigentum keinen Vergleichswert ermitteln kann oder wenn es für Geschäftsgrundstücke und gemischt genutzte Grundstücke keine übliche Miete gibt, ermittelt man diese Grundstücke und sonstige bebaute Grundstücke im sog. Sachwertverfahren. Außer dem Bodenrichtwert zieht man den Wert der aufstehenden Gebäude (mit einem Wert, der sich nach den Herstellungskosten richtet) zur Berechnung des Wertes des Grundstückes heran.

So ermittelt man den Gebäudesachwert:

Flächenpreis (Regelherstellungskosten)
x Bruttogrundfläche
________________________________
= Gebäuderegelherstellungswert

– Alterswertminderung
________________________________
= Gebäudesachwert

Man multipliziert die Summe des Wertes von Grund und Boden und der Gebäude (d.h. den Gesamtwert) mit einer von der Grundstücksart, dem Bodenrichtwert und dem Gesamtwert abhängigen Wertzahl. Man kann grundsätzlich bei allen Verfahren einen niedrigeren gemeinen Wert nachweisen. Das ist der Preis, den man im gewöhnlichen Geschäftsverkehr bei einem Verkauf erzielen könnte (Verkehrswert). Dieser Wert muss durch ein Gutachten eines Sachverständigen für die Bewertung von Grundstücken oder des örtlichen Gutachterausschusses berechnet werden.

Steuerfreies Schenken von selbst genutztem Wohnraum:

Das Schenken von selbst genutztem Wohnraum kann unter bestimmten Bedingungen völlig steuerfrei geschehen. Lassen Sie sich von uns beraten, dann sind sie auf die Details gut vorbereitet.

Betriebliches Vermögen

Zum begünstigten betrieblichen Vermögen zählen:

  • bestimmtes land- und forstwirtschaftliches Vermögen im Inland bzw. der Europäischen Union
  • inländisches oder in der Europäischen Union belegenes betriebliches Vermögen
  • Anteile an einer inländischen Kapitalgesellschaft oder einer Kapitalgesellschaft mit Sitz oder Geschäftsleitung in der Europäischen Union, wenn die  vererbende oder schenkende Person an dieser unmittelbar zu über 25% beteiligt war. Anteile weiterer Gesellschafter können unter bestimmten Bedingungen bei der Ermittlung der Beteiligungsquote berücksichtigt werden

Regelverschonung
Begünstigtes Unternehmensvermögen bleibt zu 85% steuerfrei (Verschonungsabschlag). Die übrigen 15% werden um einen Abzugsbetrag von € 150.000,– reduziert. Der Abzugsbetrag wird um 50% des Betrages vermindert, der € 150.000,– übersteigt.

Aufgrund des Abzugsbetrages kann man Unternehmensvermögen, das bis zu € 1 Million wert ist, steuerfrei übertragen. Durch die Kürzung fällt der Abzugsbetrag ab einem Unternehmensvermögenswert von € 3 Millionen weg.

Für Unternehmensvermögen gibt es unter den folgenden Bedingungen eine Steuerbefreiung:

Regelverschonung:
Die Summe der Löhne und Gehälter, die in den folgenden fünf Jahren gezahlt werden, darf 400% der Ausgangslohnsumme (Mindestlohnsumme) nicht unterschreiten. Die Antragslohnsumme errechnet man aus der Lohnsumme, die in den letzten fünf Wirtschaftsjahren vor der Übertragung durchschnittlich gezahlt wurde. Sollte die Lohnsumme des Unternehmens am Ende des Fünfjahreszeitraumes niedriger sein als die Mindestlohnsumme, fällt der Verschonungsabschlag um einen der Unterschreitung entsprechenden Betrag niedriger aus.

Die Lohnsummenregelung wird nur bei Betrieben angewendet, die im Moment der Übertragung über 20 Arbeitnehmer beschäftigen.

Wenn die erwerbende Person den Betrieb innerhalb von fünf Jahren veräußert oder aufgibt, entfällt die Verschonung anteilig. Die Höhe des Wegfalls richtet sich danach, welcher Zeitraum noch bis zum Ablauf der Fünfjahresfrist verbleibt.

Vollständige Verschonung

Das begünstigte Unternehmensvermögen kann auf Antrag der erwerbenden Person vollständig steuerfrei gestellt werden. Jedoch sind hier die Verschonungsvoraussetzungen strenger als im Fall der Regelverschonung.

Für die vollständige Steuerbefreiung für das Unternehmensvermögen gelten folgende Bedingungen:

Die Frist der Lohnsummenregelung sowie der Behaltensregelung verlängert sich bei der vollständigen Verschonung auf sieben Jahre. Die Mindestlohnsumme liegt bei 700% der Ausgangslohnsumme.

Bitte beachten Sie:
Sollte es sich um ein vermögensverwaltetes Unternehmen handeln, ist eine Steuerbefreiung nicht möglich. „Vermögensverwaltet“ bedeutet, dass das Vermögen des Unternehmens zu mehr als 50% (bei der Regelverschonung) bzw. zu mehr als 10% (bei der vollständigen Verschonung) aus Verwaltungsvermögen besteht.

Als Verwaltungsvermögen gelten:

– Grundstücke, Grundstücksteile, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, die Dritten zur Nutzung überlassen werden.
– Beteiligungen von höchstens 25% an einer Kapitalgesellschaft
– Beteiligungen an einer Personen- oder Kapitalgesellschaft, sofern diese selbst ein vermögensverwaltendes Unternehmen ist
– Wertpapiere und damit vergleichbare Forderungen sowie
– Wissenschaftliche Sammlungen, Bibliotheken, Archive, Kunstsammlungen, Kunstgegenstände, Münzen, Edelmetalle und Edelsteine unter bestimmten Voraussetzungen

Steuersätze bei Schenkungen und Erbschaften

Wieviel Prozent der Schenkung als Steuer an das Finanzamt entrichtet werden müssen, (sog. Steuersatz), hängt von der Höhe der Schenkung und von der Steuerklasse ab.

 Zu versteuernder Wert bis … € Steuerklasse I
Steuersatz in %
Steuerklasse II
Steuersatz in %
Steuerklasse III
Steuersatz in %
 75.000 7 15 30
300.000 11 20 30
600.000 15 25 30
6.000.000 19 30 30
13.000.000 23 35 50
26.000.000 27 40 50
höhere Beträge 30 43 50